RS Misterijske drame
Seminar za člane društva Ajda, ki ga je vodil Herbert Heinz Friedrich iz Überlingena na Lošinju
Meditation zur Unterstützung der bewussten Trennung
Die erste Meditation wurde Johannes gegeben, als ihm alle Stützen weggebrochen waren und er diese Seelenprüfung bestand. Die stärksten Stützen waren sein tiefer Glaube und sein Vertrauen in Maria, dass sie immer wusste, was richtig ist. Dieses Vertrauen wurde durch die Fluch-Szene total erschüttert. Er wurde sich bewusst, dass er ihr einerseits weiter vertrauen musste, weil er ihr Wesen erkannt hatte, dass ihm aber andererseits dieses Vertrauen in sie nicht davon abhalten durfte, in jedem Augenblick wachsam zu sein, um es bemerken zu können, wenn selbst dieser geliebte Mensch sich in einer Situation befände, in der etwas anderes durch ihn spräche als er selbst. Die Liebe zu einem anderen Menschen darf nicht zu einer Symbiose ausarten, darf die Eigenständigkeit nicht gefährden – das erkannte er in dieser Situation
Er bestand diese Prüfung und deswegen konnten ihm diese Worte, welche die Überwindungskraft der wahren Liebe zum Inhalt haben, den weiteren Weg zeigen. Sie sollten ihm in Momenten Halt geben, in denen ihn nichts mehr geleitete, in denen er ganz auf sich selbst gestellt war. Sie sollten ihm helfen, sich im außerkörperlichen Gedankenwesen halten zu können ohne zu fallen.
Es wird dort gesagt: „Mit vollem Herzen wolle sie empfangen“2. Hier geht es um Herzworte, um Herzgedanken (vgl. Herz(chakra): Ich denke an mein Herz).
„Des Lichtes webend Wesen, es erstrahlet
Durch Raumesweiten,
Zu füllen die Welt mit Sein.
Der Liebe Segen, er erwarmet
Die Zeitenfolgen,
Zu rufen aller Welten Offenbarung.
Und Geistesboten, sie vermählen
Des Lichtes webend Wesen
Mit Seelenoffenbarung;
Und wenn vermählen kann mit beiden
Der Mensch sein eigen Selbst,
Ist er in Geisteshöhen lebend.“3
Diese Meditation, die durch Raum und Zeit geht, die durch die Seelenoffenbarung, die Geistesboten und die geistige Führerschaft hindurch schließlich beim bewussten, erwachten Menschen selbst anlangt, umfasst den Weg der Menschheit aus fernster Vergangenheit, aus der Schöpfung von Raum, Zeit und Bewusstsein bis hin zu dem sich selbst bestimmenden Menschen.
